Cranio Sacral Therapie in der Pädiatrie

 

 

Für Neugeborene und Kinder von 0 - 6 Jahren




Die Wurzeln der Cranio Sacral Therapie in der Pädiatrie lassen sich in den späten Siebzigern finden. Dr. John E. Upledger arbeitete damals an der Universität von Michigan verstärkt mit Kindern, die an einer Hirnfunktionsstörung litten. In dieser Zeit machte er viele wertvolle Erfahrungen, die uns heute von großem therapeutischen Nutzen sind. Er arbeitete interdisziplinär mit Wissenschaftlern und Ärzten zusammen, um seine Erkenntnisse auszubauen und zu bestätigen.

Zwei wichtige Grundlagen für eine gesunde Entwicklung des Kindes sind:

  • Die ersten neuen Monate im Mutterleib:
    Hier lernt das Kind die "Melodie des Lebens" kennen. Faktoren wie Medikamente, Stress (Partnerschaft, Todesfall in der Familie, Unfälle) können Störungen in der Entwicklung des Kindes hervorrufen.
  • Der Geburtsvorgang
    Es scheint, dass das Kind hier durch die Drehungen und Windungen, die es im Geburtskanal vollziehen muss, seine erste manipulative Behandlung der Wirbelsäule bekommt. Hierbei wird unter idealen Bedingungen jedes Gelenk der Wirbelsäule und alle Wirbelkörper in Relation zueinander bewegt. Somit wird auch das gesamte Nervensystem (Steuerungszentrale sämtlicher Vorgänge im Organismus) mobilisiert.
  • Der Geburtsvorgang ist dazu gedacht eine bessere Chance auf eine hohe Lebensqualität zu bekommen! Wird dieser Vorgang gestört durch z.B. Kaiserschnitt, zu schnelle oder zu langsame Geburt, Zangengeburt, Steißlage, kein liebevoller Empfang des Kindes durch das Ärzteteam, können sich daraus Störungen auf körperlicher und psychischer Ebene entwickeln.

    Ein erfahrener Cranio Sacral Therapeut kann der Natur nachhelfen, diese Hindernisse zu überwinden. Eine frühzeitige Cranio Sacral Therapie kann vielen Störungen des kindlichen Gehirns und Körpers vorbeugen oder, wenn schon vorhanden, therapieren. Zum Beispiel



  • Schädelverformungen
  • Blockierungen der Schädelknochen und Wirbelsäulengelenke 
  • Hämatome  
  • Schlüsselbeinfraktur
  • Schiefhals
  • "Schreikinder"
  • Schlafstörungen    
  • Dyslexie    
  • hyperkinetisches Syndrom    
  • einige Arten von epileptischen Anfällen    
  • einige Formen von Cerabralparesen    
  • motorische Augenstörungen    
  • emotionale Schwierigkeiten    
  • Lernschwierigkeiten uvm.

 

 

Craniosacral Therapie -Behandlung von Kindern

 

Ist eine sanfte Körpertherapie, die mit dem zentralen Nervensystem, den Schädelknochen, der Wirbelsäule und dem Becken arbeitet.



 

 

Die Craniosacral Therapie kann für Ihr Kind bei folgenden Problemen hilfreich sein:

 

  • Lernschwierigkeiten, wie Legasthenie und Dyskalkulie
  • bei Konzentrationsstörungen
  • Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kindern
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Unruhe (ADS/ADSH Aufmerksamkeitsdefizitstörung, Hyperaktivität)
  • Schlafstörungen
  • Allergien
  • Rückenbeschwerden
  • Bauchschmerzen
  • Autismus
  • Kieferfehlstellungen
  • begleitend bei Kieferregulierungen

 

  Während der Behandlung liegt Ihr Kind in lockerer Kleidung auf der Massageliege. 

 

 

Craniosacral Therapie -Behandlung von Babies

 

Die Craniosacral Therapie unterstützt und stärkt die Gesundheit Ihres Neugeborenen und wird auch vorbeugend angewandt.



 

 

  • sie fördert die Selbstregulierungsfähgkeit und Stabilisierung des kindlichen Nervensystems nach der Geburt
  • sie ist hilfreich zur Behandlung von Geburtstraumas (Kaiserschnitt, Saugglocke, mangelnde Sauerstoffzufuhr)
  • sie reguliert die Stellung der Schädelknochen zueinander

 

  für die Behandlung Ihres Babies: 

 

  • Unruhe (Schreikinder)
  • Schlafstörungen
  • Trinkstörungen
  • 3-Monats-Koliken
  • einseitige Haltung
  • Schiefhals
  • Kiss-Syndrom
  • Neurodermitis
  • allgemeine Entwicklungsverzögerungen
  • nach einer zu langen oder zu schnellen Geburt
  • nach Kaiserschnitt
  • Frühgeborene

 

  für die Behandlung der Mutter: 

 

  • Erholung und Stabilisierung des Nervensystems der Mutter 
  • nach einer anstrengenden Geburt
  • Ausgleich des Beckens und des Kreuzbeines nach der Geburt
  • begleitend in der Schwangerschaft